Wir stehen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Politik, die nicht wegschaut, sondern Probleme anpackt. Das zeigt sich besonders bei unserer Infrastruktur.
Unser Wassernetz ist an vielen Stellen marode. Jahrelanges Kaputtsparen und das ständige Propagieren von Sparzwängen haben den Sanierungsstau nicht beseitigt, sondern verschärft. Das Beispiel Barienrode spricht für sich: Dort kam es innerhalb weniger Tage zu einer Vielzahl an Wasserrohrbrüchen. Die Folgen sind nicht nur ärgerlich für die Bürgerinnen und Bürger, sondern verursachen am Ende auch erhebliche Kosten.
Wir sagen deshalb klar: Wer notwendige Investitionen immer weiter aufschiebt, spart nicht – er verschiebt die Rechnung nur in die Zukunft und macht sie meistens noch teurer. Deshalb investieren wir jetzt in die Sanierung der Leitungen und bringen unsere Infrastruktur Schritt für Schritt auf einen zukunftsfähigen Stand.
Dasselbe gilt für unsere Schulen. Zukunftspolitik bedeutet für uns, unseren Kindern beste Voraussetzungen zu bieten. Deshalb setzen wir auf den Ausbau von Ganztagsschulen, eine verlässliche Ferienbetreuung für die Klassen 1 bis 4 und die notwendigen Investitionen in unsere Schulgebäude. Unsere Kinder sollen nicht in Gebäuden lernen müssen, bei denen seit Jahren nur das Nötigste gemacht wurde, sondern in einer modernen, sicheren und zeitgemäßen Umgebung.
Besonders unverständlich ist deshalb, wenn angesichts der Milliardenförderungen von Bund und Ländern für Infrastruktur weiterhin reflexartig neue Sparzwänge gefordert werden. Wer jetzt nicht investiert, obwohl Fördermittel zur Verfügung stehen, handelt nicht vorausschauend – er verwaltet den Sanierungsstau.
Wir wollen diese Chance nutzen. Wir wollen Fördermittel einsetzen, statt sie liegen zu lassen. Und wir wollen unsere Gemeinde nicht kaputtsparen, sondern ihre Infrastruktur, ihre Schulen und auch ihre Sportstätten zukunftsfest machen.
Nachhaltige Politik heißt für uns: heute vernünftig investieren, damit die nächste Generation nicht für die Versäumnisse von heute bezahlen muss.